Panorama-Aufnahme einer Reihe alter, gebundener Bücher in einem Regal - Symbol für das literarische Erbe und zeitlose Zitate zu jedem Abschied.

Man muss die Menschen bei Ihrer Geburt beweinen, nicht nach ihrem Tode.

Ein glückseliges Leben ist der Genuss der Gegenwart;
das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft.

Ambrosius

Fange nie an, aufzuhören, höre nie auf, anzufangen.

Marcus Tullius Cicero

Auch wenn die Brücke bricht, bestehen die Ufer weiter.

Stanisław Jerzy Lec

Denn ich bin ein Mensch gewesen. Und das heißt ein Kämpfer sein.

Johann W. von Goethe

So durchlauf ich des Lebens Bogen und kehre, wohin ich kam.

Friedrich Hölderlin

Und am Abend meiner Reise
hebt der Ewige seine Hände.
Und er winkt und lächelt leise.
Und die Reise ist zu Ende.

Hermann Claudius

Irgendwo blüht die Blume des Abschieds
und streut immerfort Blütenstaub den wir
atmen herüber, und auch noch im
kommendsten Wind atmen wir Abschied.

Rainer Maria Rilke

Drei Blütensprossen im Frühling

Das Leben ist kurz, aber doch von unendlichem Wert, denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich.

Franz von Sales

Der Glaube gibt uns Kraft tapfer zu tragen, was wir nicht ändern können,
und Enttäuschungen und Sorgen gelassen auf uns zu nehmen,
ohne je die Hoffnung zu verlieren.

Martin Luther

ein Keimling wächst im Sonnenlicht aus der Erde

Alles Wachsen ist ein Sterben,
jedes Werden ein Vergehen.
Alles Lassen ein Erleben,
jeder Tod ein Auferstehen.

Tagore

Was auch immer für ein Ende mir das Schicksal bestimmt hat, ich werde es ertragen.

Seneca

Das Leben ist eine Flamme, die sich selbst verzehrt; aber sie fängt jedes mal wieder Feuer, sobald ein Kind geboren wird.

George Bernard Shaw

Hoffen heißt: die Möglichkeit des Guten erwarten; die Möglichkeit des Guten ist das Ewige.

Søren Kierkegaard

Der Nachthimmel mit Sternen an einem Berg über dem Meer

Die Menschen haben eine Seele, die noch lebt, nachdem der Körper zu Erde geworden ist; sie steigt durch die klare Luft empor, hinauf zu all den glänzenden Sternen.

Hans Christian Andersen

Wenn uns etwas fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen, so ist viel von uns selbst fortgenommen.

Rainer Maria Rilke

Habe stets ein Ohr für die Vergangenheit, ein Auge für die Zukunft und ein Lächeln für den Augenblick!

Stefan Radulian

Trösten ist eine Kunst des Herzens. Sie besteht oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.

Otto von Leixner

Nichts ist schwerer, als die Leichtigkeit wieder zu finden.

Edith Linvers

Kein Wesen kann zu Nichts zerfallen!
Das Ewige regt sich fort in allen.

Johann Wolfgang von Goethe